31
Mar
10

Behinderter Spast…


…der schon etliche Therapien abgebrochen hat.

So durfte Ich mich am gestrigen Tage von meinem Nachbarn Herrn D. ansprechen lassen, dabei kamen direkt einige Fragen auf:
1. Wieso bin Ich nun ein Spastiker?
2. Warum ist ein Mensch mit einer bipolaren Störung ein Behinderter?
3. Was fällt einem Menschen, der mich nicht kennt, ein mich derartig zu Bezeichnen?
4. Woher kommt sein Wissen über meine Therapien?

“Lustigerweise” habe Ich noch keine Therapie abgebrochen, jedoch war er sich seiner Sache sehr sicher. Das dieser Mann dafür bekannt ist mit Nachbarn Probleme zu bekommen ist bekannt, dennoch habe Ich das Gefühl, dass er sich Mal eine Portion Anstand aneignen sollte, bevor er meine Familie in den Dreck zieht. Er kann z.B. auch nicht vernünftig an der Haustüre klingeln – Sturmklingeln, ja, dat kann er sehr gut und daraufhin gehen bei mir direkt alle Lichter auf rot. Nur gut, dass er eine große Taschenlampe in der Hand hatte – wirkte wie ein Schlagstock auf mich und hielt mich glücklicherweise davon ab körperlich zu werden. Wie sollte man nun also reagieren, wenn man derartig diffamiert wird? “Behinderter Spast” ist nicht unbedingt eine Anrede, die man sich wünscht bzw. auf der dadurch entstehenden Ebene ist eine Kommunikation, zumindest mit mir, nicht möglich. Da fragt man sich was dieser kranke Mann in seinem Kopf hat und was Ich ihm getan haben soll. Ruhestörend sollen wir sein – leider hatte selbst eine Überprüfung durch die örtliche Polizei ergeben, dass Ich keinesfalls zu laut bin, aber er weiß anscheinend alles besser. Vertreiben lasse Ich mich nicht, so wie er es bei einem netten iranischen Paar geschafft hat, weil diese ihm Morgens “zu früh” “zu laut” waren… .

Bevor Ich es vergesse: Kriminell soll Ich, laut seinen Aussagen, auch sein. Da frage Ich mich, der ein unbeschriebenes Blatt ist, wenn man mein polizeiliches Führungszeugnis anguckt, woher er sich das Recht herausnimmt derartig über meine Person zu Urteilen. Sollte dieser Mann nicht aufhören, dann wird er sich bald warm anziehen dürfen – kriminell werde Ich dennoch nicht werden, denn wo kein Richter… .

Eine Bitte habe Ich dann dennoch: Beim nächsten Versuch mich zu Handlungen zu provozieren, die Ich später Bereuen könnte, machen Sie es doch wie Ihre Frau und sprechen mir auf den Anrufbeantworter – dort kam heute Morgen um 4:53h ein Anruf mit den netten Worten “Belästigen Sie uns nicht mit Ihrem lauten Fernseher, sonst rufen wir die Polizei. Besorgen Sie sich Mal ein Hörgerät. Schlampe die.” Dazu kann Ich nur sagen: MACH ES, denn das Ergebnis wird dasselbe sein –> Keine Belästigung feststellbar, da sämtliche Geräte unterhalb der Zimmerlautstärke betrieben werden. (Das kann man von dem andauernd grundlosem gekläffe des Nachbar-Hundchens nicht behaupten…)

P.s.: Bei aller Antipathie, dennoch eine kleine Schützenhilfe von mir. Wenn unser Untermieter gegen 5h das Haus verläßt, weil er nunmal frühzeitig mit der Arbeit beginnt, dann ist das nun Mal so – Das Duschen am Morgen und das Frühstücksfernsehen werden wir ihm nicht Austreiben. Haben Sie schonmal davon gehört, dass schlechte Menschen schlecht Schlafen?

Vergeben, Vergessen, Verzeihen Prof. Sauerbier

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